Massenpsychose

Das Meer holt sich das Land – Jahr für Jahr verschwindet mehr von der Steilküste am Eitz

Es erschreckt mich, mit welcher Vehemenz einige Menschen, die ich bisher sehr geschätzt habe, gegenüber den Ungeimpften auftreten. Es sind bekannte Namen, aber nein, ich werde sie nicht nennen. Da werden diejenigen, die sich nicht impfen lassen, öffentlich als Sündenböcke hingestellt: „Wegen euch muss ich jetzt wieder eine FFP2-Maske tragen.“ „Wegen euch kriegen wir die Pandemie nicht in den Griff.“ Bitte? Wo ist da die Logik? Verantwortlich für die Anordnung FFP2-Masken zu tragen ist ja wohl die jeweilige Landesregierung und keinesfalls die Ungeimpften. Und die Ungeimpften sind auch keine Pandemietreiber. Sogar die Mainstreammedien berichten mittlerweile, daß auch Geimpfte an Covid erkranken und andere damit anstecken. Vor einigen Tagen erfuhr ich, daß ein ehemaliger Arbeitskollege, vollständig geimpft, mit Covid im Bett liegt. Der Sohn eines Freundes, ebenfalls vollständig geimpft, hat sich bei einer geimpften Person angesteckt. Und man kennt ja seit einigen Wochen die Zahlen aus Israel, wo die Zahl der Erkrankten, die geimpft sind und stationär behandelt werden, die der Ungeimpften deutlich übersteigt. Auch die Anzahl der Impfschäden steigt. Neulich erfuhr ich von einer Bekannten, daß sie seit ihrer Impfung, die sie sich nur widerwillig verpassen ließ, an Beschwerden leidet. Im Radio wurde kürzlich von einem Kind berichtet, das zwei Tage nach der Impfung gestorben ist und die daraufhin veranlasste Obduktion hat den Verdacht erhärtet, daß es da einen Zusammenhang gibt. All das sind keine Geheimnisse mehr, aber die Politik übt weiterhin Druck auf die Ungeimpften aus. Da kann eine schon ganz komische Gedanken bekommen, daß es eigentlich um etwas anderes geht, als irgendwelche tatsächlichen oder vermeintlichen Pandemien in den Griff zu bekommen. Was mich richtig betrübt, sind die Menschen, die jetzt so faschomäßig auftreten und die Ungeimpften als Sündenböcke hinstellen. Ganz offensichtlich sind sie von der derzeit um sich greifenden Massenpsychose angesteckt, die mit der geradezu wahnhaften Überzeugung einhergeht, daß ein nicht getesteter Impfstoff, der keinerlei Ähnlichkeit mit klassischen Impfstoffen hat, unsere einzige Rettung ist. Wohin solche Massenpsychosen führen, haben wir in unserer Geschichte schon mindestens zweimal erlebt:

  • bei den Hexenverbrennungen in der beginnenden Neuzeit
  • bei der Vernichtung unzähliger Juden während der Naziherrschaft

Ich rede keinem die Impfung aus. Vor einigen Monaten bat mich ein Freund um Infomaterial zum Thema. Er hat sich lange sehr schwer mit einer Entscheidung getan und sich dann schließlich impfen lassen, weil er panische Angst vor der Erkrankung hat. Bisjetzt geht es ihm gut und ich wünsche ihm von Herzen, daß es so bleibt. Er solidarisiert sich mittlerweile sogar ausdrücklich mit den Ungeimpften und findet es völlig inakzeptabel, wie sie behandelt werden. So eine Haltung ist also auch möglich.

Heute las ich einen richtig tollen Artikel von Christian Felber, dem Experten für Gemeinwohlökonomie, auf den Nachdenkseiten. Der ist sehr gut recherchiert und ich kann ihm zu 100% zustimmen: https://www.nachdenkseiten.de/?p=77850

In all dem rasant um sich greifenden Wahnsinn habe ich aber auch immer wieder gute Begegnungen: heute traf ich vor dem Zeitungsladen in Kiel eine Frau, die ich schon Jahre nicht mehr gesehen habe. Wir tranken auf dem Markt einen Kaffee und stellten fest, daß wir über die Coronasituation sehr ähnliche Ansichten haben. Sie arbeitet übrigens auch im medizinischen Bereich. Letzte Woche traf ich überraschend einen alten Freund in einem Geschäft und wir standen ungefähr eine halbe Stunde im Gang und unterhielten uns richtig gut. Ich bin so dankbar für solche Begegnungen und merke, daß ich nicht allein bin. Es gibt gar nicht so wenige Menschen, die sich nicht korrumpieren lassen und ganz klar zu ihrer eigenen Wahrheit stehen. Oft denke ich, daß wir jetzt in einer Zeit leben, wo sich die Spreu vom Weizen trennt, wo sich herausstellt, ob Haltungen echt sind oder unter Druck zerbröseln.

Mittlerweile verlassen immer mehr Pflegekräfte das sinkende Schiff, das sich absurderweise Gesundheitswesen nennt. Das kann ich nur begrüßen, auch wenn ich weiß, daß es für diejenigen, die Pflege benötigen, noch bitterer werden wird als es schon seit Jahren ist. Auf den Intensivstationen hat das Personal schon Jahre vor Corona am Limit gearbeitet. Und wenn jetzt die Politik laut über eine Impfpflicht für medizinisches Personal nachdenkt, dann werden noch mehr abspringen. Dieses System muss zusammenbrechen, es ist einfach nicht zu reformieren. Wir brauchen etwas ganz Neues, Anderes, was nichts mehr mit Profit und Profilierung zu tun hat. Heilweisen müssen Allmende sein, Allgemeingut, genau wie Wissen und vieles andere mehr, was jetzt in Privatbesitz ist und der Kapitalakkumulation dient. Wenn ich mich umsehe, denke ich ständig: alles – und ich meine wirklich ALLES – muss sich ändern. Und wer kann das tun, wenn nicht wir!

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