Abgrund

Die Natur setzt sich durch!

Neulich stieß ich auf ein Zitat von Friedrich Nietzsche, das gut in diese Zeit passt: „Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zuseh’n, daß er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“ Das beobachte ich bei Menschen in meinem Umkreis und gelegentlich auch bei mir selbst. Da gibt es das Bedürfnis zu verstehen, was sich hinter den ganzen gesundheits- und lebensfeindlichen Anti-Corona-Maßnahmen wirklich verbirgt, den Plan zu erkennen, die Manipulationen zu durchschauen etc. Wenn eine und einer das länger macht, verdirbt es die Stimmung ganz erheblich und kann auch zu psychosomatischen Störungen führen (Magen-Darm-Trakt-Probleme sehe ich bei vielen Menschen, nicht grundlos heißt es ja: Da ist mir was auf den Magen geschlagen). Es raubt Energie und führt zu einem Gefühl von Machtlosigkeit. Ich halte es so, jedenfalls oft (gelegentliche Rückfälle in süchtiges Internetsurfen kommen vor): ich gehe davon aus, daß weder von unseren Regierungen noch von der Geldelite, die sie aus dem Hintergrund dirigiert, Gutes zu erwarten ist. Und das reicht an Wissen aus. Meine Energie verwende ich darauf, mich mit Menschen zusammenzutun, die wie ich ein Interesse an einer dem Leben dienenden Form des Zusammenseins haben.

Wer ist schon im Besitz der ganzen Wahrheit? Jeder Einzelne sieht doch nur einen Ausschnitt der Wirklichkeit, noch dazu durch den Filter unserer Erfahrungen und Konditionierungen. Und alle sehen wahrscheinlich ein Stück der Wahrheit. Da fallen mir die Insekten mit ihren Facettenaugen ein, die aus vielen Einzelbildern ein Gesamtbild formen. Überhaupt die Insekten! Wenn ich meine beiden Bienenvölker beobachte, bin ich voller Bewunderung für ihre hochentwickelte Form der Selbstorganisation. Das ist das Merkmal eines Schwarms: Selbstregulation. Auch wir Menschen können ein sich selbstregulierender Schwarm sein, davon bin ich überzeugt. Was uns daran hindert, sind wohl Tausende Jahre kollektives Trauma. Traumatisierte und abgetrennte Menschen neigen dazu auch andere zu traumatisieren, nicht aus Böswilligkeit, sondern weil sie es nicht anders kennen. Andrerseits gibt es immer wieder Persönlichkeiten, die aus diesem Muster ausscheren: ich denke da an Menschen, die sich sogar im KZ ihre Menschlichkeit erhalten haben wie etwa Jacques Lusseyran und Etty Hillesum. Ich freue mich sehr über die vielen Menschen, die nach Wegen aus der Dauertraumatisierung suchen und sie auch finden. Und an dieser Stelle muss ich wieder das tolle Buch von Heike Pourian Wenn wir wieder wahrnehmen empfehlen.

Artemisia annua

Heute kam ein schöner Text mit dem schönen Titel Corona als Zentrum politscher Hässlichkeit zu mir, der mir sehr gut gefällt: https://www.achgut.com/artikel/flaschenpost_corona_als_zentrum_politischer_haesslichkeiz

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