Wer Wind sät, …

… wird Sturm ernten.

Einer meiner Lieblingssprüche.

Ein Link zu einem Video mit Dirk Sattelmaier, einem der Rechtsanwälte, die Eilanträge gegen das Verbot der Demo in Berlin am Samstag eingelegt und damit letztlich erfolgreich waren:

Es ist sehr emotional und ziemlich klug, finde ich jedenfalls.

Heute Morgen auf NDR Info ereiferte SPD-Mann Klingbeil sich über die Demonstranten, die zusammen mit Rechten auf der Straße waren. Als der Moderator ihn eindringlich fragte, ob Menschen, die mit den restriktiven Coronamaßnahmen nicht einverstanden sind, in Zukunft nicht mehr demonstieren sollten, weil eventuell auch Rechte dabei sind, gab Herr Klingbeil mit sehr vielen Worten keine Antwort.

Am Samstag war ich auf einer Geburtstagsparty. Da gab es keinen Abstand und ein sehr schönes und gemütliches Zusammensein auf der Terrasse mit gutem Essen und guten Gesprächen. Ich erzählte von einer Begegnung beim Einkaufen, als der Ladeneigner mir am Ende des Gesprächs seine große Hand über den Tresen reichte und ich ihm meine gab. Solche Begegnungen heben meine Stimmung, ich kann auf sie nicht verzichten.

Am nächsten Morgen fuhr ich früh über leere Straßen Richtung Mecklenburg-Vorpommern zum ersten Imker*innentreffen seit Corona. Mit mir fuhr ein selbstgebackener Marmorkuchen, den ich morgens noch fluchend in Stücke geschnitten hatte, weil wir laut Coronaregeln für den Tag portionierte Sachen für’s Büffet mitbringen sollten. Eine Regel war auch der Mindestabstand von 1,5 m und keine Umarmungen und sonstige Herzereien. Bei Eutin spürte ich, daß ich demnächst eine Toilette und eine Tankstelle brauchen könnte. Während ich durch die noch schlafstille Stadt fuhr, wurde mir klar, daß ich überhaupt gar keine Lust hatte, nach Meck-Pom zu fahren, um keinen meiner lange nicht gesehenen Imkerfreunde umarmen zu dürfen. Also fuhr ich zurück. Zu Hause verputzte ich erst mal zwei Stück Marmorkuchen und alles fühlte sich gut und richtig an.

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