Holles Garten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Holle - auch Holla, Holda, Hulda - ist die alte vorgermanische, vorkeltische Göttin, die im Märchen "Frau Holle" bis in unsere Zeit überlebt hat. Hier finden sich noch Reste des Weltbildes unserer Urahnen aus vorchristlicher Zeit.

Die Göttin wird duch einen Sprung in den Brunnen (der Eingang zur Unterwelt) gefunden. In ihrem Reich sprechen die Apfelbäume und die Brote im Ofen. Das Mädchen lernt bei Frau Holle Wetterzauber (Betten ausschütteln, bis es auf der Erde schneit) und die Künste der Hausfrauen.  Schließlich kehrt sie reich beschenkt auf die Erde zurück.  

In ihrer ursprünglichen Gestalt ist Holle die Herrin des Jahreskreises, Wetter- und Vegetationsgöttin und Hüterin der toten Seelen, die auf ihre Wiedergeburt warten.

Der Holunderstrauch ist ihre verbündete Pflanze. Durch ihn gibt sie Mensch und Tier Medizin und Nahrung.

In Holles Garten sind Wind, Wasser, Feuer, Stein, Pflanze, Tier und Mensch beseelte Wesenheiten, im Gewebe des Lebens untrennbar miteinander verbunden.  Holle ruft die Erinnerungen wach an eine alte Kultur, die keinen Krieg kannte und die Erde als nährende, schützende Mutter erfuhr und ehrte.  Holles Garten ist wild, üppig und vielfältig und hält für jede/n, die/der es anzunehmen bereit ist, Nahrung und Heilung bereit.

Willkommen in Holles Garten

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